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1940 wird Peter Somm in Sulgen (Schweiz) geboren. Er studiert in Fribourg, Wien und Zürich Medizin und bildet sich anschliessend in Münsterlingen, Berlin, Zürich und St.Gallen zum Anästhesisten aus. 1966 Heirat mit Susanne Frey.

Von 1958 bis 1969 schafft Somm ein umfangreiches Frühwerk, Er bemüht sich aber noch nicht, diese Arbeiten auszustellen. Erst 1969 beteiligt er sich im Helmhaus in Zürich an einer professionellen Austellung und führt seither ein Werkverzeichnis mit dem ausgestellten Bild als Nummer 1. Ein Katalog der vorher entstandenen Frühwerke wird erst 2007 erstellt und publiziert. In Zürich lernt Somm die Konkreten Bill, Lohse und Gräser kennen. Er wird von diesen aber kaum beeinflusst und sucht ganz bewusst seinen eigenen Weg. 
1972 lässt er sich mit seiner Frau und den drei Kindern in Herrenschwanden nieder und ist bis Ende 1999 in Teilzeitarbeit als Anästhesist an einer Privatklinik in Bern tätig. Parallel dazu entwickelt er sein künstlerisches Werk weiter, stellt international aus und schreibt auch analytische Texte zu seiner Arbeit. 

Peter Somm ist seit seiner Kindheit im Thurgau mit dem Kunstmaler Adolf Dietrich aus Berlingen verbunden. Die angeborene Begabung, Unbeirrbarkeit und absolute Hingabe, mit der Dietrich sein unvergleichliches Werk schuf, faszinieren ihn, da er als Autodidakt (wie Dietrich) seine eigenen Ziele auch nur dank ähnlichen Eigenschaften erreichen konnte. Peter und Susanne Somm beginnen, die Werke des Berlinger Malers zu sammeln  und machen ihre Sammlung 2014 durch Gründung der Adolf Dietrich-Stiftung der Öffentlichkeit zugänglich.                                         
Foto: Peter Friedli, 2010